Schwäbische Zeitung 28.05.2015 Stefanie Adomeit
Seit dem ersten Januar greift der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro. Am Mittwoch hat der Häfler SPD-Kreisvorsitzende und Landtagskandidat Dieter Stauber in die Krone nach Ettenkirch eingeladen, um die Vor- und Nachteile des Gesetzes zu beleuchten.
Als Diskussionspartner hatten sich Rainer Gössl, Obermeister der Metzgerinnung Bodenseekreis und Karin Brugger, Geschäftssekretärin der Gewerkschaft „Nahrung-Genuss-Gaststätten“ (NGG) zur Verfügung gestellt. „Es geht um einen gerechten Lohn für gute Arbeit, um schwarze Schafe, die sich nicht an Arbeitszeitregelungen und tarifliche Löhne halten. Der Mindestlohn wurde gemacht, um Schattenwirtschaft und Schwarzarbeit zu bekämpfen. Und um diejenigen zu belohnen, die ihre Mitarbeiter ordentlich behandeln und bezahlen“, eröffnete Stauber die Diskussionsrunde.
Südkurier, 29.05.2015, MAGDALENA SCHÖNWEITZ
Bei einer SPD-Veranstaltung in Friedrichshafen zum Thema Mindestlohn fordern Handwerker mehr Flexibilität, Gewerkschafter mehr Kontrolle.
Der seit Januar geltende Mindestlohn von 8,50 Euro ist weitgehend unproblematisch, aber die Dokumentationspflicht sorgt für Diskussionen. Das ist der Grundtenor bei der Diskussionsveranstaltung zum Mindestlohn-Gesetz, zu der die SPD Bodenseekreis eingeladen hatte. Ziel sei es, das Thema sachlich und sowohl aus Arbeitgeber- als auch aus Arbeitnehmerperspektive zu diskutieren, erklärte der Kreisvorsitzende Dieter Stauber in seinen einleitenden Worten. Dafür sind Karin Brugger, Geschäftssekretärin der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), und Rainer Gössl, Metzgermeister aus Tettnang und Obermeister der Metzgerinnung Bodenseekreis, in die Gaststätte Krone nach Friedrichshafen-Ettenkirch gekommen.